Mobile Heizung als Anhänger

Heizmobil mieten oder kaufen: Heizanhänger bis über 1.000 kW

Sie möchten ein Heizmobil mieten oder kaufen? Hier finden Sie Bauarten, Einsatzgebiete und Kosten der Heizanhänger im Überblick.

Auf Winterbaustellen, zum Estrichaufheizen oder als vorübergehender Ersatz für eine defekte Heizungsanlage: In all diesen Bereichen lässt sich die benötigte Wärme mit einem Heizmobil flexibel bereitstellen. Meist handelt es sich dabei um einen fahrbaren Heizungsanhänger, also einen abschließbaren Kofferanhänger mit voll ausgestatteter Heizzentrale auf Basis von Strom, Gas, Heizöl oder Holz.

Wer die flexible Wärmequelle häufig braucht, kann ein Heizmobil kaufen. Für alle anderen ist es meist günstiger, einen Heizanhänger zu mieten. Mobile-Heizung-mieten.de informiert über den Aufbau und die Auswahl der Technik. Außerdem nennen wir die wichtigsten Voraussetzungen sowie überschlägige Kosten, die beim Mieten und Kaufen der mobilen Heizlösungen anfallen.

Weißer Kofferanhänger, wie er als Gehäuse eines Heizmobils dient

Heizmobil: die mobile Heizung im Anhänger für den flexiblen Einsatz

Ist die Heizung ausgefallen oder noch nicht eingebaut, sorgen Heizmobile für Abhilfe. Denn ein Heizmobil ist eine voll ausgestattete Heizzentrale auf einem Kofferanhänger, deshalb heißt es auch Heizanhänger oder Heizungsanhänger. Die Anlagen erwärmen Heizungswasser mit einer Leistung von drei bis über 1.000 kW und speisen es anschließend in zentrale Heizungsanlagen ein. Fördert eine Pumpe das Wasser durch die Rohrleitungen, gibt es Wärme über bereits installierte Heizflächen (Heizkörper oder Flächenheizung) ab und erwärmt die jeweiligen Räume. Alternativ lassen sich mit dem Heizmobil auch frei aufstellbare Heizregister betreiben. Der Anschluss erfolgt dabei durch flexible Schlauchleitungen, die Handwerker einfach im Haus verlegen.

So versorgt ein Heizmobil die Heizung im Gebäude
Schaubild: Heizmobil im Anhänger an der Heizung eines Gebäudes Das Heizmobil steht im Anhänger vor dem Gebäude. Über den Vorlauf fließt warmes Heizungswasser durch flexible Schläuche zu den Heizkörpern im Gebäude, über den Rücklauf kommt das abgekühlte Wasser zurück. Eine Pumpe im Heizmobil hält den Kreislauf in Bewegung. Heizmobil Gebäude Vorlauf Rücklauf
  • Vorlauf: Das Heizmobil erwärmt das Heizungswasser und speist es über flexible Schläuche in die Hausanlage ein.
  • Heizflächen: Vorhandene Heizkörper oder eine Flächenheizung geben die Wärme an die Räume ab.
  • Rücklauf: Eine Pumpe fördert das abgekühlte Wasser zurück zum Heizmobil.

Fahrbarer Heizungsanhänger: Ein Pkw zieht die Heizung zum Einsatzort

Die kompakten Anhänger schützen vor der Witterung und ermöglichen es, das Heizmobil mit einem Pkw nahezu überall hinzuziehen. Die Aufstellung erfolgt zügig ohne Kran und der Anschluss an die Hausanlage lässt sich mit flexiblen Schläuchen einfach herstellen.

Für jedes Gebäude die passende Leistung finden

Ob Einfamilienhaus oder Einkaufszentrum: Wer schnell und flexibel Wärme benötigt, findet mit Heizmobilen immer eine passende Lösung. Möglich ist das, da Letztere mit einem großen Leistungsspektrum am Markt verfügbar sind. Reicht die installierte Leistung später nicht mehr, lassen sich die Anlagen außerdem erweitern. Anbieter stellen dann zusätzliche Heizanhänger auf und sorgen in Kürze dafür, dass die Temperaturen in der angeschlossenen Anlage nicht zu stark absinken. Für noch größere Leistungen kommen Heizcontainer bis 20 MW infrage.

Verschiedene Energieträger sind auswählbar

Nicht an jedem Ort ist die Gasversorgung realisierbar. Flüssiggas erfordert zusätzlichen Platz und Heizöl kommt in vielen Regionen nicht uneingeschränkt infrage. Da Heizmobile in verschiedensten Ausführungen verfügbar sind, findet jeder die passende Anlage für die eigenen Ansprüche. Selbst Heizanhänger mit Pellets sind möglich und interessant, wenn Umweltschutz und CO₂ eine größere Rolle spielen.

Heizanhänger mit Strom, Gas, Heizöl oder Holz: Welches Heizmobil passt?

Wer ein Heizmobil mieten oder kaufen möchte, hat heute eine große Auswahl. Denn neben Gas und Heizöl gibt es die mobile Heizung im Anhänger auch für Pellets. Kleine Elektro-Heizmobile stehen meist auf einer Sackkarre. Doch worin liegen die Unterschiede und wann kommt welches System infrage? Die folgenden Abschnitte geben Antworten.

Elektro-Heizmobil für Ein- und Zweifamilienhäuser mieten oder kaufen

Arbeitet das Heizmobil elektrisch, liefert es in aller Regel eine Leistung von 3 bis 36 kW. Die Anlagen sind für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignet und meist auf einer Sackkarre montiert. Große Räder und praktische Griffe erlauben es, die kompakte Heizzentrale einfach und schnell zu jedem Einsatzort zu transportieren.

Genau wie konventionelle Heizzentralen bestehen auch die elektrischen Heizmobile aus einem Kessel, einem Druckausdehnungsgefäß, einer Umwälzpumpe, verschiedenen Anschlussmöglichkeiten und einer Steuerung. Letztere erlaubt es beispielsweise, verschiedene Vorlauftemperaturen oder automatische Aufheizprogramme einzustellen.

Alle Komponenten befinden sich platzsparend und gut geschützt hinter einer metallischen Haube. Die strom- und wasserseitigen Anschlüsse sind dabei so platziert, dass sich die Anlage schnell und unkompliziert anbinden lässt.

Der größte Vorteil des elektrischen Betriebs: Arbeitet das Heizmobil elektrisch, entstehen keine Abgase. Dem Betrieb in geschlossenen Räumen steht damit nichts im Wege.

Heizmobil für Gas in verschiedensten Leistungsbereichen verfügbar

Wer eine Not- oder Ersatzheizung mit mehr als 30 kW benötigt, kann einen Heizanhänger mieten oder kaufen. Flexibel und nahezu überall einsetzbar sind dabei Anlagen für den Brennstoff Gas, welche sich wahlweise mit Erd- oder Flüssiggas betreiben lassen. Während Ersteres vor allem für längere Einsätze geeignet ist, ermöglicht Flüssiggas auch kurzfristig einen zuverlässigen Betrieb.

Gas-Heizanhänger von 40 bis über 1.000 kW Leistung

Wer ein solches Heizmobil kaufen oder leihen möchte, bekommt einen Kofferanhänger mit effizienter Therme, Abgassystem, Wärmeverteilung und Steuerung. Nutzer haben dabei die Möglichkeit, Heizprogramme oder Vorlauftemperaturen bedarfsgerecht einzustellen, sodass sie sich im laufenden Betrieb um nichts kümmern müssen. In puncto Leistung gibt es bei mobilen Heizlösungen für Erd- und Flüssiggas nahezu keine Grenzen. So lassen sich die Heizanhänger mit einer Leistung von etwa 40 bis über 1.000 kW auf Wunsch einzeln oder gemeinsam als Kaskade aufstellen.

Die größten Vorteile eines Gas-Heizmobils: Arbeitet das Heizmobil mit Gas, läuft die Verbrennung sehr sauber ab. Außerdem gibt es kaum Einsatzgrenzen, da der Brennstoff Gewässern im Falle einer Leckage nicht schadet.

Heizöl-Heizanhänger für flüssige Brennstoffe mieten oder kaufen

Auch Heizungsanhänger für flüssige Brennstoffe sind weit verbreitet. Sie ähneln Gasheizanhängern in Aufbau und Funktion, sind jedoch mit einem integrierten Heizöltank ausgestattet. Ist dieser zu klein, lassen sich auch mobile Heizöltanks aufstellen, um länger für einen zuverlässigen Betrieb zu sorgen.

Wichtig zu wissen: Anders als bei Erd- oder Flüssiggas handelt es sich bei Heizöl um einen gewässerschädigenden Rohstoff. Das kann dazu führen, dass in Wasserschutz-, Hochwasser- und Risikogebieten spezielle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind.

Pellet-Heizmobil: Anhänger zum CO₂-neutralen Heizen mit Biomasse

Ob im privaten oder im gewerblichen Umfeld: Klimaschutz spielt heute eine immer größere Rolle. Und auch wer ein Heizmobil kaufen oder leihen möchte, muss darauf nicht verzichten. Möglich ist das durch Pellet-Heizmobile, die nachwachsende Rohstoffe aus der eigenen Region nahezu CO₂-neutral verbrennen. Die Anlagen sind in verschiedensten Leistungsbereichen verfügbar und sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude geeignet.

Darüber hinaus bieten mobile Pelletheizungen einen hohen Komfort. Denn sie transportieren den benötigten Brennstoff automatisch aus einem Lager zum Brenner. Sie starten von allein und befördern anfallende Asche selbsttätig in einen dafür vorgesehenen Behälter. Käufer oder Mieter müssen diesen von Zeit zu Zeit einmal ausleeren, haben sonst allerdings keine Aufgaben im Betrieb.

Die größten Vorteile des Pellet-Heizmobils: Pellet-Heizmobile im Kofferanhänger arbeiten vollautomatisch und nahezu CO₂-neutral mit nachwachsenden Brennstoffen aus der Region. Im Vergleich zu Gas- oder Heizölanlagen stoßen sie meist jedoch mehr Feinstaub aus.

Mobile Heizung als Kofferanhänger
Heizmobil im abschließbaren Kofferanhänger – ohne Kran aufstellbar.
Mobile Heizzentrale im Einsatz vor einem Gebäude
Anschluss an Vor- und Rücklauf der bestehenden Zentralheizung.

Heizanhänger mieten: Einsatzgebiete vom Heizungsausfall bis zur Winterbauheizung

Geht es bei Heizmobilen um die Einsatzgebiete, gibt es heute nahezu keine Grenzen. So eignen sich die schnell verfügbaren Heizlösungen gleichermaßen als Not- wie als Bauheizung. Darüber hinaus kommen die Systeme auch zum Estrichaufheizen oder als redundantes Heizsystem in einem Krankenhaus infrage. Die folgende Tabelle zeigt, wofür Sie einen Heizanhänger mieten können.

Einsatzgebiete der Heizanhänger
EinsatzgebietBeschreibung
Notheizung Der klassische Fall: Fordern tiefe Außentemperaturen der Zentralheizung alles ab, streikt der Kessel und eine Notheizung muss her. Ein Heizanhänger ersetzt die defekte Wärmeerzeugung schnell und sorgt so lange für wohlige Wärme, bis die eigentliche Heizungsanlage repariert oder ausgetauscht ist. Hausbesitzer und Anlagenbetreiber sorgen damit dauerhaft für einen hohen Komfort. Sie ermöglichen es, öffentliche Gebäude weiterzunutzen und beugen Frostschäden an der Heizung vor.
Übergangsheizung Hohe Fördermittel und volle Auftragsbücher führen dazu, dass sich ein Heizungstausch nicht immer auf die warme Jahreszeit schieben lässt. Mit einem gemieteten Heizanhänger ist das kein Problem. Denn diese ersetzt die konventionelle Heizung für die Dauer der Umbauarbeiten, sodass Verbraucher und Anlagenbetreiber nichts davon mitbekommen. Mit einer möglichen Leistung von über 1.000 kW spielt die Größe der zu versorgenden Gebäude dabei erst einmal eine untergeordnete Rolle.
Zusatzheizung Eine mobile Heizung hilft auch dann, wenn die konventionelle Technik bei sehr niedrigen Außentemperaturen nicht mehr ausreicht. Stellen Verbraucher oder Anlagenbetreiber in solchen Fällen eine mobile Heizungsanlage auf, gleichen sie die Defizite einfach aus. Möglich ist das durch eine höhere Vorlauftemperatur der Zentralheizung oder wasserführende Heizgebläse, die sich frei im Haus aufstellen und über flexible Schläuche an die mobile Heizzentrale im Anhänger anschließen lassen.
Winterbauheizung

Die zunehmende Bautätigkeit führt dazu, dass es auch immer mehr Winterbaustellen gibt. Werden diese mit großen Lufterhitzern über die Zuluft beheizt, sind hohe Kosten die Folge. Günstiger ist es, für die Winterbaustelle einen Heizanhänger zu mieten. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zur mobilen Bauheizung.

Ist die Wärmeverteilung bereits installiert, lässt sich der Heizanhänger einfach an diese anschließen. Alternativ dazu sorgen wasserführende Heizregister im Haus für Abhilfe. Diese bestehen aus einem Ventilator, der Raumluft über einen Wärmeübertrager leitet. Letzterer wird gleichzeitig vom warmen Heizungswasser durchflossen, welches Wärme an die Luft abgibt. Da die Heizgebläse im Umluftbetrieb arbeiten, sinkt ihr Energiebedarf mit zunehmender Raumtemperatur und die Energiekosten fallen geringer aus.

Estrichaufheizung

Bei Neubau- oder umfassenden Sanierungsvorhaben ist die konventionelle Heizung oft noch nicht in Betrieb, obwohl bereits Wärme zum Estrichaufheizen nötig wäre. Ist das der Fall oder genügt die Leistung der installierten Heizung nicht, verbinden Handwerker Heizmobil und Fußbodenheizung, um die vorgegebenen Protokolle abzufahren.

Das Besondere daran: Integrierte Regelsysteme organisieren das Aufheizen neuer Böden allein.

Redundantes Heizsystem

In Krankenhäusern, Pflegeheimen oder anderen öffentlichen sowie gewerblich genutzten Gebäuden ist die kontinuierliche Versorgung mit Wärme besonders wichtig. Ein Grund, aus dem häufig eine redundante Heizanlage zum Einsatz kommt. Diese verursacht jedoch hohe Kosten. Sie benötigt Platz und ist in regelmäßigen Abständen zu warten.

Einfacher ist es, wenn Hausbesitzer oder Anlagenbetreiber ein Heizmobil mieten und dieses als redundantes System nutzen. Anbieter sichern dabei vorab die Lieferung und Inbetriebnahme innerhalb weniger Stunden zu, um Patienten versorgen und technische Prozesse weiter betreiben zu können.

Heizungsanhänger auswählen und anschließen: Diese Punkte sind zu beachten

Wer schnell eine alternative Heizlösung benötigt oder die Anlage regelmäßig nutzt, kann ein Heizmobil kaufen oder mieten. Doch wie finden Hausbesitzer und Anlagenbetreiber die richtige Heizung und welche Voraussetzungen gibt es für den Anschluss? Die folgenden Abschnitte geben Antworten auf diese Fragen.

Die passende mobile Heizungsanlage mieten oder kaufen

Wer eine mobile Heizungsanlage mieten oder kaufen möchte, muss zunächst die benötigte Leistung kennen. Diese hängt vom energetischen Zustand des Gebäudes sowie den Innentemperaturen ab und entspricht in der Regel der Leistung des alten Wärmeerzeugers. Wer nach einer Bauheizung oder einem Heizmobil für die Fußbodenheizung beziehungsweise das Estrichaufheizen sucht, muss die Leistung individuell ermitteln. Neben der zu beheizenden Fläche hängt diese dabei auch von den gewünschten Temperaturen und vom energetischen Zustand des Gebäudes ab.

Steht die benötigte Leistung fest, ist ein Brennstoff auszuwählen. Wer weniger als 20 bis 30 kW Wärme benötigt, kann ein Elektro-Heizmobil mieten oder kaufen. In allen anderen Fällen stehen Gas-, Heizöl- sowie Pellet-Heizanhänger zur Auswahl. Während Gas- oder Flüssiggasanlagen nahezu überall einsetzbar sind, punkten Biomasseanlagen mit einer CO₂-neutralen Verbrennung von nachwachsenden Energieträgern aus der Region. Heizölanlagen punkten mit einem integrierten Tank, sind allerdings nicht überall ohne Weiteres aufzustellen.

Heizmobil: Ersatzteile und Zubehör vom Hersteller auswählen

Im nächsten Schritt geht es darum, das gewünschte Heizmobil mit Ersatzteilen und Zubehör auszustatten. Die folgende Übersicht zeigt, welche Produkte dabei in aller Regel zur Verfügung stehen:

  • längere Elektro-Anschlusskabel
  • längere Schläuche für das Heizmobil
  • Schlauchbrücken zum Überfahren
  • Heizwasseraufbereitung zum Befüllen der Anlage
  • Regelung zur automatischen Estrichaufheizung
  • Fernüberwachung der mobilen Heizzentrale
  • Abgasschalldämpfer zum Schallschutz
  • Heizregister zum Anschluss an den Heizanhänger

Welche Heizmobil-Ersatzteile zum Einsatz kommen, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Längere Kabel und Schläuche für Heizmobile sind immer dann nötig, wenn der Aufstellplatz weiter vom Anschlusspunkt entfernt ist. Heizregister eignen sich hingegen, wenn der Heizanhänger als Zusatz- oder Winterbauheizung zum Einsatz kommt.

Der Anschluss einer mobilen Heizzentrale ist vergleichsweise einfach und schnell realisierbar. Wichtig ist zunächst, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Voraussetzungen für den Anschluss des Heizmobils

  • ein ebener und frei zugänglicher Aufstellplatz in der Nähe des Anschlusspunkts
  • ein Wasseranschluss zum Spülen und Befüllen der mobilen Heizungsanlage
  • ein Stromanschluss für die elektrische Versorgung ist vorhanden
  • Anschlusspunkte am Vor- und am Rücklauf der bestehenden Zentralheizung
  • dass die entstehenden Abgase keine Gefahr für umliegende Bereiche darstellen
  • der gewählte Brennstoff kommt mit oder ohne Auflagen infrage

Erfüllen Hausbesitzer und Anlagenbetreiber die genannten Voraussetzungen oder haben Handwerker entsprechende Nachrüstarbeiten durchgeführt, steht dem Anschluss durch einen Fachbetrieb oder die Experten des Vermieters nichts mehr im Wege.

Heizmobil mieten: So läuft es ab

Von der Leistung bis zur Abholung sind es sechs Schritte. Die Animation zeigt, was in jedem Schritt passiert und wer sich darum kümmert.

Heizmobil mieten: von der Auslegung bis zur Abholung
kW ?
  1. Schritt 1 von 6 · Auslegung Leistung bestimmen Die nötige Leistung hängt vom energetischen Zustand des Gebäudes und von den Innentemperaturen ab. Sie entspricht in der Regel der Leistung des alten Wärmeerzeugers. Wer weniger als 20 bis 30 kW benötigt, kann ein Elektro-Heizmobil mieten.
  2. Schritt 2 von 6 · Bestellung Anfrage & Angebote Beschreiben Sie Ihr Vorhaben über die Anfrage auf dieser Seite. Wir vermitteln Ihnen passende Angebote geprüfter regionaler Fachunternehmen, die Heizmobile in Ihre Region liefern und anschließen.
  3. Schritt 3 von 6 · Lieferung Anlieferung ohne Kran Ein Pkw zieht den Heizanhänger zum Einsatzort, die Aufstellung erfolgt zügig ohne Kran. Wichtig ist ein ebener, tragfähiger und frei zugänglicher Platz nicht zu weit vom Anschlusspunkt.
  4. Schritt 4 von 6 · Anschluss Anschluss mit Schläuchen Flexible Schläuche verbinden das Heizmobil mit Vorlauf und Rücklauf der Zentralheizung. Dazu kommen ein Stromanschluss und ein Wasseranschluss zum Spülen und Befüllen. Den Anschluss übernimmt ein Fachbetrieb oder der Vermieter.
  5. Schritt 5 von 6 · Betrieb Heizen über die Hausanlage Das Heizmobil erwärmt das Heizungswasser, eine Pumpe fördert es zu den vorhandenen Heizkörpern oder zur Flächenheizung. Reicht die Leistung nicht mehr, stellen Anbieter zusätzliche Heizanhänger auf.
  6. Schritt 6 von 6 · Abbau Abholung Ist die vereinbarte Mietdauer beendet, holt der Vermieter das Heizmobil wieder ab. In den Mietpreisen unserer Kostenübersicht sind Transport und Aufbau bereits enthalten.

Heizmobil mieten oder kaufen: Welche Lösung ist besser?

Eine Antwort auf diese Frage hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Entscheidend ist vor allem, wie oft und wie lange Sie die mobile Heizung brauchen.

Heizmobil kaufen: für den regelmäßigen Einsatz

Wer die Technik regelmäßig benötigt, kann ein Heizmobil kaufen und im Betrieb viel Geld sparen. Der Fall ist das beispielsweise bei Wohnungsgesellschaften mit vielen Häusern oder Handwerkern, die ihren Kunden auf diese Weise im Winter eine Notheizung stellen. Die Kaufpreise reichen von etwa 3.000 Euro für ein Elektro-Heizmobil bis über 45.000 Euro für einen Heizanhänger ab 500 kW.

Heizmobil mieten: für Notfall, Umbau und Winterbau

Wer die Technik spontan, jedoch nur vorübergehend benötigt, kann ein Heizmobil mieten. In diesem Fall kommt es etwa als Not-, Ersatz- oder Zusatzheizung zum Einsatz. In den Mietpreisen unserer Kostenübersicht sind Transport und Aufbau bereits enthalten. Anbieter, die einen Heizanhänger in Ihrer Nähe vermieten, finden Sie über unsere Regionalseiten oder direkt über die Anfrage auf dieser Seite.

Heizmobil mieten: Kosten und Kaufpreise 2026 im Überblick

Wie viel ein Heizmobil kostet, hängt vor allem von der Leistung der Anlage ab. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Miet- und Kaufpreise verschiedener Heizmobile und Heizanhänger.

Heizmobil mieten und kaufen: Kosten nach Leistung
Art des HeizmobilsMietpreis pro WocheKaufpreis
Heizmobil elektrisch bis 30 kW500 bis 750 Euro3.000 bis 5.000 Euro
Miniheizmobil bis 30 kW600 bis 800 Euro8.000 bis 10.000 Euro
Heizmobil bis 50 kW800 bis 1.000 Euro25.000 bis 30.000 Euro
Heizmobil bis 150 kW1.250 bis 1.600 Euro35.000 bis 40.000 Euro
Heizmobil bis 350 kW1.600 bis 2.000 Euro40.000 bis 45.000 Euro
Heizmobil ab 500 kWab 1.800 Euroab 45.000 Euro

Die angegebenen Brutto-Mietpreise beinhalten Kosten für Transport und Aufbau. Sie fallen mit der Mietdauer und steigen durch eventuell benötigte Ersatz- und Zubehörteile wie längere Schläuche für das Heizmobil. Eine zuverlässige Antwort verschafft daher nur ein individuelles Angebot.

Heizmobil mieten: Kosten pro Woche

Wer ein Heizmobil mieten möchte, zahlt für ein elektrisches Gerät bis 30 kW etwa 500 bis 750 Euro pro Woche. Ein Heizanhänger bis 150 kW kostet 1.250 bis 1.600 Euro, für Anlagen ab 500 kW beginnt die Miete bei etwa 1.800 Euro in der ersten Woche. Je länger Sie den Heizanhänger mieten, desto geringer fallen die Kosten pro Woche aus.

Heizmobil mieten: Kosten pro Woche nach Leistung
  • Heizmobil elektrisch bis 30 kW 500 – 750 €
  • Miniheizmobil bis 30 kW 600 – 800 €
  • Heizmobil bis 50 kW 800 – 1.000 €
  • Heizmobil bis 150 kW 1.250 – 1.600 €
  • Heizmobil bis 350 kW 1.600 – 2.000 €
  • Heizmobil ab 500 kW ab 1.800 €

Richtwerte aus der Tabelle. Die Preise fallen mit der Mietdauer und steigen durch Zubehör wie längere Schläuche.

Heizmobil kaufen: Kosten nach Leistung

Wer ein Heizmobil kaufen möchte, bekommt ein Elektro-Heizmobil bereits für etwa 3.000 bis 5.000 Euro, ein Miniheizmobil für 8.000 bis 10.000 Euro. Größere Heizanhänger kosten bis 50 kW etwa 25.000 bis 30.000 Euro und bis 150 kW 35.000 bis 40.000 Euro. Ein leistungsstarkes Heizmobil ab 500 kW liegt ab 45.000 Euro. Je nach Einsatz kommt Zubehör wie längere Schläuche, Heizregister oder eine Fernüberwachung hinzu.

Heizmobil kaufen: Kaufpreise nach Leistung
  • Heizmobil elektrisch bis 30 kW 3.000 – 5.000 €
  • Miniheizmobil bis 30 kW 8.000 – 10.000 €
  • Heizmobil bis 50 kW 25.000 – 30.000 €
  • Heizmobil bis 150 kW 35.000 – 40.000 €
  • Heizmobil bis 350 kW 40.000 – 45.000 €
  • Heizmobil ab 500 kW ab 45.000 €

Richtwerte aus der Tabelle. Zubehör wie längere Schläuche, Heizregister oder Fernüberwachung kommt je nach Einsatz hinzu.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Was ist ein Heizmobil?

Ein Heizmobil ist eine voll ausgestattete Heizzentrale in einem abschließbaren Kofferanhänger, deshalb heißt es auch Heizanhänger oder Heizungsanhänger. Die Systeme arbeiten mit Gas, Heizöl oder Pellets, kleine Elektro-Heizmobile stehen meist auf einer Sackkarre. Sie lassen sich mit flexiblen Schläuchen einfach an die Hausanlage oder an im Haus aufgestellte Heizregister anschließen. Vorteile der Heizmobile sind der unkomplizierte Transport ohne Kran und die Möglichkeit, die Anlagen flexibel an verschiedensten Orten aufzustellen.

Heizmobil mieten oder kaufen: Wann lohnt sich was?

Ein Heizmobil zu kaufen lohnt sich vor allem dann, wenn Nutzer die Technik regelmäßig einsetzen. Das trifft beispielsweise auf Handwerksbetriebe zu, die Heizungsanlagen ihrer Kunden damit auch im Winter austauschen können. Ein Heizmobil zu mieten eignet sich hingegen immer dann, wenn Nutzer die Technik nur zeitweise benötigen, etwa um eine Havarie, eine Reparatur oder einen Heizungstausch zu überbrücken.

Was kostet es, ein Heizmobil zu mieten?

Die Kosten hängen von Leistung und Ausstattung ab. Ein elektrisches Heizmobil bis 30 kW kostet etwa 500 bis 750 Euro pro Woche, ein Heizanhänger bis 150 kW 1.250 bis 1.600 Euro. Für ein Heizmobil ab 500 kW beginnt die Miete bei etwa 1.800 Euro in der ersten Woche. Die Brutto-Mietpreise enthalten Transport und Aufbau. Mit längerer Mietdauer sinken die Kosten, Zubehör wie längere Schläuche kommt hinzu.

Was kostet es, ein Heizmobil zu kaufen?

Elektro-Heizmobile gibt es für etwa 3.000 bis 5.000 Euro, ein Miniheizmobil kostet 8.000 bis 10.000 Euro. Heizmobile bis 50 kW liegen bei 25.000 bis 30.000 Euro, bis 150 kW bei 35.000 bis 40.000 Euro. Ein leistungsstarkes Heizmobil ab 500 kW kostet ab 45.000 Euro in der Anschaffung.

Welche Voraussetzungen muss der Aufstellort für einen Heizanhänger erfüllen?

Wichtig ist ein ebener, tragfähiger und frei zugänglicher Aufstellplatz. Dieser sollte mit einem Elektroanschluss versehen sein und nicht zu weit vom Technikraum beziehungsweise vom Anschlusspunkt entfernt liegen.

Wo kann ich einen Heizanhänger in der Nähe mieten?

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben über die Anfrage auf dieser Seite. Wir vermitteln Ihnen passende Angebote geprüfter regionaler Fachunternehmen, die Heizmobile in Ihre Region liefern und anschließen. Kurze Transportwege senken die Kosten und verkürzen die Lieferzeit. Einen Überblick nach Bundesland und Stadt finden Sie auf unseren Regionalseiten.

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